Nicht nur schachlich waren die Auswärtsspiele unserer Männermannschaften
eine Herausforderung. Die Unwägbarkeiten der Fahrbahnverhältnisse
machten zeitiges Aufbrechen erforderlich.
Insbesondere unsere Erste nach Stadtilm hatte mit diesen Strapazen kräftig zu kämpfen und fand sich im Punktspiel alsbald auf der Verliererstraße wieder. Fünf Partieverluste
an den Brettern 1 bis 3 und 5 bzw. 6 führten zur 2,5 : 5,5 – Niederlage.
Antje Fuchs und Christian Barth konnten mit Siegen das Ergebnis
freundlicher gestalten. Das Remis trug Ersatzspieler Gabriel Rümpler
bei, der einen bemerkenswerten Einstand in der 1. Mannschaft gab.
Ähnlich schlechte Voraussetzungen hatte in der Bezirksliga unsere Zweite
in Langenberg. Krankheitsbedingt musste kurzfristig ein Punkt kampflos
abgegeben werden, sodass das Spiel bereits mit einem Rückstand begann.
Vier Remispartien und ein Partiegewinn durch Ersatzspieler Thomas
Wolfram, der dankenswerterweise kurzfristig einsprang, verhinderten die
3 : 5-Niederlage nicht.
In der Bezirksklasse steht dagegen ein 4,5 : 1,5 Sieg beim Tabellenletzten ESV Gera 3 zu Buche, womit das Saisonziel Klassenerhalt wohl bereits erreicht sein sollte. Keine einzige Partie ging verloren.
Kerstin Teichmann, Volker Wiedemann und Manfred Wolf lieferten
Partiegewinne, Mario Teichmann, Rainer Groß und Edgar Jerzyna spielten
remis. Der gegenwärtige 2. Tabellenplatz weckt sicher keine falschen
Hoffnungen, hat unsere Mannschaft doch bisher nur gegen Teams aus der
unteren Tabellenhälfte gespielt.
Die nächste Runde wird für alle drei Mannschaften zu einem echten
Härtetest. Die Tabellenkonstellation ergibt, dass am 1.2.2026 für alle
Mannschaften der gegenwärtige Tabellenführer seine Visitenkarte in
Zeulenroda abgibt. Entsprechend hoch werden die Trauben gegen Weimar 2
(Landesklasse), Fußbrothers Jena 2 (Bezirksliga) und Fußbrothers Jena 3
(Bezirksklasse) hängen. Hoffen wir, dass alle Mannschaften in
Bestbesetzung ihre Außenseiterchance suchen können. Nur so könnten sich
Möglichkeiten für eine Überraschung ergeben.

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